„EU-Führerschein kaufen und die MPU umgehen" – solche Angebote kursieren im Internet. Bevor Sie darauf hereinfallen, hier die ehrliche Rechtslage. Kurz gesagt: Der vermeintliche Trick ist in den meisten Fällen nicht legal nutzbar und kann zu einer Strafe wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis führen.
Das Wohnsitzprinzip
Innerhalb der EU gilt grundsätzlich gegenseitige Anerkennung von Führerscheinen. Voraussetzung ist aber das Wohnsitzprinzip: Sie müssen zum Zeitpunkt der Ausstellung mindestens 185 Tage tatsächlich im Ausstellungsland gewohnt haben. Ein Schein, der ohne echten Wohnsitz erworben wird („Führerscheintourismus"), wird in Deutschland nicht anerkannt.
Während einer Sperrfrist: ungültig
Ein im Ausland erworbener Führerschein ist in Deutschland ungültig, wenn zum Ausstellungszeitpunkt noch eine Sperrfrist lief (§ 28 FeV). Fahren Sie damit, gilt das als Fahren ohne Fahrerlaubnis.
Strengere Kontrollen
Die Behörden prüfen ausländische Führerscheine heute sehr genau – über Melderegister, Krankenversicherungs- und Arbeitsnachweise. Schon kleine Unstimmigkeiten führen zur Nichtanerkennung.
Der ehrliche Weg ist meist schneller
Wer die MPU sauber vorbereitet und besteht, hat einen unbefristet gültigen deutschen Führerschein – ohne das Risiko einer Strafanzeige. Genau dabei begleiten wir Sie.
