Bei der Drogen-MPU ist eine Frage entscheidend: War es einmaliger oder regelmäßiger Konsum? Davon hängt ab, was der Gutachter erwartet – und wie Sie sich vorbereiten sollten.

Einmaliger oder gelegentlicher Konsum

Wer glaubhaft machen kann, dass es bei einem einmaligen oder seltenen Konsum geblieben ist, muss vor allem eine klare Distanzierung und ein verlässliches Trennen von Konsum und Fahren zeigen. Oft wird dennoch ein Abstinenznachweis verlangt, um die Drogenfreiheit zu belegen.

Regelmäßiger Konsum oder Abhängigkeit

Bei regelmäßigem Konsum oder Hinweisen auf Abhängigkeit ist die Messlatte höher: Hier wird in der Regel ein längerer Abstinenznachweis (oft 12 Monate) und eine tiefere Auseinandersetzung mit den Ursachen erwartet.

Worauf es ankommt

  • Ehrlichkeit: Verharmlosen oder Übertreiben fällt im Gespräch auf.
  • Sauberer Nachweis: Drogenfreiheit lückenlos belegen (Haar/Urin).
  • Verstandene Veränderung: Warum konsumiert wurde – und was sich konkret geändert hat.

Fazit

Ob einmalig oder regelmäßig: Entscheidend ist eine ehrliche, gut belegte Darstellung Ihrer Veränderung. Wir klären mit Ihnen, welcher Nachweis bei Ihrem Fall nötig ist und bereiten das Gespräch gezielt vor.