Wird für Ihre MPU ein Abstinenznachweis verlangt, haben Sie meist die Wahl zwischen zwei anerkannten Verfahren: der EtG-Haaranalyse und dem Urin-Screening. Beide weisen nach, dass Sie keinen Alkohol (bzw. keine Drogen) konsumiert haben.
EtG-Haaranalyse
Der Marker Ethylglucuronid (EtG) lagert sich ins Haar ein und darf für einen erfolgreichen Nachweis nicht über dem Grenzwert liegen. Für einen Zeitraum von sechs Monaten sind in der Regel zwei Haaranalysen nötig, für ein Jahr vier. Wichtig: Die Haare dürfen nicht gefärbt, getönt oder gebleicht sein, und es muss genügend Haarlänge vorhanden sein.
Urin-Screening
Beim Urin-Screening geben Sie über den Zeitraum verteilt mehrere Proben ab – kurzfristig einbestellt, damit nichts planbar ist. Das verlangt Disziplin und Erreichbarkeit, ist aber unabhängig von Haarfarbe oder -länge.
Was kostet das?
Richtwerte: rund 98 € pro Urin-Screening und etwa 150 € pro Haaranalyse. Über 6 bis 12 Monate summiert sich das – planen Sie es von Anfang an ein.
Welcher Weg ist der richtige?
Das hängt von Ihrem Alltag ab: Wer flexibel kurzfristig zur Probe kann, fährt mit Urin gut; wer das nicht sicher schafft, ist mit der Haaranalyse oft besser beraten. Wichtig ist, das Programm korrekt aufzusetzen – Fehler hier kosten Monate.
