Stand: Mai 2026 · 5 Min. · Sascha P. Forbach
Kontrolliertes Trinken ist bei der Alkohol-MPU ein anerkannter Weg ohne Abstinenznachweis. Es bedeutet aber nicht „normal weitertrinken", sondern ein bewusst diszipliniertes, belegbares Verhalten.
Für wen kommt es in Frage?
Typischerweise bei einem mittleren Promillewert, einer einmaligen Auffälligkeit und einer stabilen Lebenssituation – also wenn keine Hinweise auf Missbrauch oder Abhängigkeit bestehen.
Die Regeln
- Nur selten und geplant Alkohol – wenige Anlässe im Jahr mit deutlichem Abstand.
- Niemals bis zur spürbaren Wirkung.
- Nachvollziehbar dokumentiert, oft über ein Trinktagebuch.
- Unauffällige Leber- bzw. Haarwerte als Beleg.
Wann es nicht geht
Bei hohen Promillewerten, Wiederholung, Abhängigkeitshinweisen oder bei Drogen ist kontrolliertes Trinken kein Weg – hier ist Abstinenz nötig.
Ehrlich prüfen lassen
Ob kontrolliertes Trinken für Sie passt, sollte fachlich beurteilt werden, bevor Sie den falschen Weg einschlagen und Zeit verlieren.
Häufige Fragen
Was ist kontrolliertes Trinken?
Ein nachweislich diszipliniertes Trinkverhalten: nur selten und geplant Alkohol, nie bis zur Wirkung, dokumentiert und mit unauffälligen Werten.
Für wen ist es geeignet?
Meist bei mittleren Werten, einmaliger Auffälligkeit und stabiler Lebenssituation – nicht bei Abhängigkeit, Wiederholung oder hohen Werten.
Brauche ich ein Trinktagebuch?
Häufig ja. Es dokumentiert Ihr kontrolliertes Verhalten und stützt die Glaubwürdigkeit gegenüber dem Gutachter.
Unsicher, was für deinen Fall gilt?
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Sascha P. Forbach
Gründer & Verkehrstherapeut bei MPU Point
Sascha P. Forbach begleitet seit 2016 mit MPU Point Menschen zurück zum Führerschein. Über 5.000 Kundinnen und Kunden wurden seither auf die MPU vorbereitet – ehrlich, individuell und ohne leere Versprechen.
Allgemeine Information, keine Rechtsberatung. Die Rechtslage – besonders zu Cannabis – entwickelt sich weiter. Maßgeblich ist immer Ihr individueller Bescheid und die geltende Gesetzeslage.