Der medizinische Teil der MPU wird oft unterschätzt – dabei können die Laborwerte mitentscheiden. Hier erfahren Sie, was untersucht wird und worauf es ankommt.
Was die Ärztin oder der Arzt prüft
Untersucht werden Ihr allgemeiner Gesundheitszustand, relevante Vorerkrankungen und – je nach Anlass – körperliche Anzeichen von Alkohol- oder Drogenkonsum. Dazu kommt ein Gespräch zu Ihrer Vorgeschichte.
Wichtige Blutwerte
- Leberwerte (GGT, GOT, GPT): Können auf regelmäßigen Alkoholkonsum hindeuten.
- CDT-Wert: Ein spezifischer Marker für dauerhaften, erhöhten Alkoholkonsum.
- Bei Drogen: ergänzend Haar- oder Urinanalysen aus dem Abstinenzprogramm.
Erhöhte Werte müssen nicht das Aus bedeuten – aber sie müssen erklärbar und konsistent zu Ihrer Geschichte sein.
Worauf Sie achten sollten
- Konsistenz: Ihre Angaben und die Werte müssen zusammenpassen.
- Abstinenznachweis sauber führen: Lücken oder ungültige Proben fallen hier auf.
- Ehrlich bleiben: Werte lassen sich nicht „wegreden".
Fazit
Der medizinische Teil belohnt eine ehrliche, sauber dokumentierte Vorbereitung. Wer früh am Konsumverhalten arbeitet und einen lückenlosen Nachweis führt, geht hier auf der sicheren Seite hinein.
