Immer mehr Menschen nehmen Cannabis auf ärztliche Verordnung. Eine der häufigsten Fragen dabei: Darf ich mit Medizinal-Cannabis Auto fahren – und riskiere ich eine MPU? Hier die wichtigsten Punkte, ehrlich und ohne Fachchinesisch.

Fahren mit Rezept – grundsätzlich erlaubt

Wer Cannabis bestimmungsgemäß als Medikament einnimmt, darf grundsätzlich am Straßenverkehr teilnehmen – vorausgesetzt, die Fahrtüchtigkeit ist nicht beeinträchtigt. Der Konsum muss ärztlich begleitet und die Dosierung stabil eingestellt sein.

Wann es trotzdem kritisch wird

  • Fahren in akut beeinträchtigtem Zustand,
  • Anzeichen für missbräuchlichen Konsum statt bestimmungsgemäßer Einnahme,
  • Mischkonsum mit Alkohol oder anderen Substanzen,
  • Auffälligkeiten, die Zweifel an der Trennung von Konsum und Fahren wecken.

In solchen Fällen kann die Fahrerlaubnisbehörde Zweifel an der Fahreignung haben – und eine MPU anordnen.

Was Sie als Patient tun sollten

Führen Sie Ihre ärztliche Verordnung und Dokumentation mit, halten Sie sich strikt an die verordnete Dosis und fahren Sie nie in beeinträchtigtem Zustand. Bei einer Kontrolle ist die saubere Dokumentation Ihr wichtigster Schutz.

Wenn die MPU kommt

Auch hier gilt: Mit ehrlicher Aufarbeitung und der richtigen Vorbereitung ist die MPU gut zu bestehen. Wir prüfen Ihren Einzelfall und zeigen Ihnen, worauf es ankommt.