Eine Alkoholkontrolle, der Führerschein ist weg – und plötzlich ist alles unklar. Das Wichtigste zuerst: Ruhe bewahren. Wer jetzt strukturiert vorgeht, verliert keine unnötige Zeit. Hier die ersten Schritte.

1. Nichts überstürzen, keine voreiligen Angaben

Machen Sie gegenüber Behörden keine unüberlegten Aussagen. Warten Sie das weitere Verfahren ab und holen Sie sich fachliche Einschätzung.

2. Akteneinsicht beantragen

Über einen Fachanwalt für Verkehrsrecht klären Sie den genauen Anlass und die Fragestellung der Behörde. Das ist die Grundlage für alles Weitere – und vermeidet falsche Annahmen.

3. Klären: Kommt überhaupt eine MPU?

Bei Alkohol hängt das vom Wert ab: ab 1,6 Promille wird die MPU fast immer angeordnet, ab 1,1 Promille kann sie seit einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts (2021) auch bei Ersttätern verlangt werden. Eine erste Orientierung gibt unser kostenloser Selbsttest.

4. Fristen im Blick behalten

Die Fahrerlaubnisbehörde setzt Fristen. Notieren Sie diese und beantragen Sie bei Bedarf eine Fristverlängerung – so geraten Sie nicht unter Druck.

5. Früh entscheiden: Abstinenz ja oder nein?

Falls ein Abstinenznachweis nötig ist, zählt jeder Monat. Wer früh und korrekt startet, verliert keine Zeit. Ob Abstinenz nötig ist oder kontrolliertes Trinken reicht, sollte fachlich geprüft werden – nicht raten.

6. Kostenloses Erstgespräch nutzen

In einem vertraulichen Erstgespräch ordnen wir Ihren Fall ein und zeigen Ihnen den schnellsten, ehrlichen Weg zurück zum Führerschein – ohne Druck und ohne leere Versprechen.