Wenn für die MPU ein Alkohol-Abstinenznachweis verlangt wird, fällt oft das Stichwort EtG. Dieser Wert entscheidet mit darüber, ob Ihr Nachweis sauber ist – und schon kleine Fehler können ihn ruinieren.

Was ist EtG?

EtG (Ethylglucuronid) ist ein direktes Abbauprodukt von Alkohol. Es lagert sich ins Haar ein und lässt sich dort über Monate nachweisen. Damit zeigt die Haaranalyse rückwirkend, ob im Untersuchungszeitraum Alkohol konsumiert wurde.

Grenzwerte und was sie bedeuten

Für Abstinenz gelten sehr strenge Schwellen. Bereits geringe EtG-Konzentrationen können als Konsum gewertet werden und den Nachweis entwerten. Auch Urin-Screenings nutzen EtG – dort engmaschig und kurzfristig einbestellt.

Die typischen Stolperfallen

  • „Nur ein Glas": Schon kleine Mengen können nachweisbar sein.
  • Versteckter Alkohol: Auch manche Lebensmittel oder Pralinen mit Alkohol sind ein Risiko.
  • Haarpflege: Stark haarschädigende Behandlungen können die Analyse beeinflussen – besprechen Sie das mit dem Labor.

Fazit

Beim EtG-Nachweis zählt echte, lückenlose Abstinenz. Wer den Zeitraum konsequent einhält und im Zweifel beim Labor nachfragt, geht auf Nummer sicher. Wir begleiten Sie dabei und planen den Nachweis von Anfang an richtig.